Jungbläserwochenende 2021

Voller Vorfreude und mit einem Hygienekonzept in der Tasche machten sich die Jungbläser des Posaunenchors Flinsbach gemeinsam mit einigen Chorbläsern nach einem Jahr Pause auf den Weg nach Adelshofen, um ein Wochenende mit intensiven Proben und viel gemeinsamer Zeit zu verbringen.

Die erste Probe ließ nach der Ankunft auch nicht lange auf sich warten. Für die Jungbläser war das ein ganz neues Erlebnis die Lieder innerhalb einer großen Gruppe mitspielen zu dürfen. Doch mit leerem Magen hat keiner lange durchgehalten. Nach der Stärkung mit leckeren Pizzabrötchen gingen die Proben der tierischen Hip Hop, Tango und Rock Lieder weiter. Der Freitagabend wurde mit einem gemeinschaftlichen Spieleabend abgerundet.

Nach dem morgendlichen Weckruf durch unseren Dirigenten und dem üppigen Frühstück stand die Morgengymnastik auf dem Programm. Unser kompletter Körper muss schließlich für das anstehende Musizieren aufgeweckt werden. 

In der morgendlichen Andacht erfuhren wir die Geschichte von George Washington Carver dem Erfinder der Erdnussbutter. Dies war nicht nur für die kleinen ein spannendes Thema und Gesprächsstoff des ganzen Tages. Die Tortellini mit Tomaten- und Käsesoße dem Mittagessen stießen auf allgemeine Begeisterung. 

Als Mittagsprogramm besuchten wir das Schwimmbad in Bretten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter, die uns dies in der aktuellen Situation möglich gemacht haben. 

In der abendlichen Probe konnten auch die ehemaligen Jungbläser, die es sich nicht nehmen lassen weiterhin dieses Wochenende zu begleiten, zeigen was sie können. Die Liedern von Fluch der Karibik verbreiteten richtig gute Laune.

Nach einem weiteren gemütlichen Abend startet bereits der letzte Tag im Gemeindehaus mit einem Frühstück. 

Nach unserer Gymnastikeinheit wurde uns bei der Andacht durch das Gleichnis des verlorenen Sohnes die Liebe Gottes vor Augen geführt und wie dankbar wir sein können diese Liebe jeden Tag zu spüren. 

Bei der letzten Probe gaben wir noch einmal alles bevor wir das Gemeindehaus aufräumten und unser Gepäck in die Autos luden. 

Wir danken Familie Möhring, dass sie uns dieses Wochenende ermöglicht haben und ein großes Dankeschön an die Organisatoren. 

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Lobsingt dem Herrn in frohen Chören…

… denn er nimmt auch unsern Lobgesang.
Unter diesem Motto der sechsten Strophe des Chorals EG 333 Danket dem Herrn, machte
sich der Posaunenchor Flinsbach in kleiner Besetzung auf, um sich an einer Aktion der
Badischen Posaunenarbeit anlässlich des 200 Jährigen Jubiläums der Landeskirche zu
beteiligen. Es wurde dazu aufgerufen den bekannten Choral von den Kirchtürmen der Gemeinde zu spielen. Da hat es sich gut angeboten, gleich alle drei Kirchtürme unserer Gemeinde zu erklimmen. Startbereit versammelte sich die Bläserschar in Bargen an der Kirche. Blöd nur, wenn man den Schlüssel der Kirche vergessen hat. Doch in weiser Voraussicht wurden wir durch eine Drohne begleitet, die auch eine Aufnahme neben der Kirche möglich machte. Dies war wohl der Running Gag der Aktion. In Helmstadt kamen wir zumindest in die Kirche bis die Tür zum Turm auch verschlossen war. Nach erfolgreicher Suchaktion konnte sich die Gruppe jedoch bei den Glocken versammeln und den Schlägen um 19:00 Uhr lauschen. Mit klingenden Ohren erschallte somit auch in Helmstadt das Loblied. Zum krönenden Abschluss besuchten wir auch die Kirche in Flinsbach und den Grillplatz am Pavillon über den Dächern von Flinsbach. Hier trafen sich alle Bläser um noch einmal alles zu geben. Das Ergebnis dieser Aktion können Sie hier ansehen.

Hier dürfen wir einen Dank an unseren Drohnenpiloten Jonas Keitel aussprechen, der uns tatkräftigt unterstützt hat.

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Vesperteller zum Waldgottesdienst

Auch in diesem Jahr stellte uns die Gestaltung des Waldgottesdienstes vor neue Herausforderungen. Doch dieses Mal wollten wir uns die Möglichkeit aufgrund der Lockerung nicht nehmen lassen eine Bewirtung auf die Beine zu stellen. Zu unserem Glück haben wir unseren Steffen, der grandiose Brötchen backen kann um einen Vesperteller zusammenzustellen. Ganz nach dem Motto der gehaltenen Predigt von Frau Stadler-Uibelhör vertrauten wir auf die Wege Gottes und planten den Gottesdienst komplett im Freien. An der Geschichte von Josef wurde uns veranschaulicht vor Augen geführt, dass Gott unseren Weg lenkt und am Ende alles gut wird. Und auch deshalb konnte der Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden und sogar unter Beachtung der Hygienebestimmungen in die Gemeindelieder eingestimmt werden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den gemischten Chor Frohsinn Flinsbach, der die Gemeinde bei den Lieder tatkräftig unterstützt hat. Ein weiteres Highlight des Gottesdienstes bildete das Abendmahl Kit, mit dem wieder ein Abendmahl stattfinden konnte. Und die kleinsten sind bekanntlich am Ende die größten. Auch so bei uns. Unsere Jungbläser durften endlich mal wieder zeigen was sie können und haben den Gottesdienst zum großen Teil mitgestaltet. Alles in allem war der Gottesdienst ein voller Erfolg und wir hoffen Sie im nächsten Jahr wieder zum gewohnten Grillfest begrüßen zu können.

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Waldgottesdienst 27.06.2021

Update:

2021 Wagott letzte Anzeige

Original:

2021 Wagott mit Abstand Vesperteller Nachrichtenblatt neu schwarz
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Proberaum erstrahlt im neuen Glanz

Nach jahrelanger Nutzung hat man es unserem Proberaum doch angesehen, dass er wieder etwas Pflege gebraucht hat. Da kam es doch gerade recht, dass unsere Probe zur Zeit nicht in gewohnter Form stattfinden können. Doch warum unserem kleinen zweiten Zuhause nicht noch einen Besuch abstatten, wenn wir ihn schon so lange nicht mehr von innen gesehen haben. In kleinen Gruppen wurde der Raum bereit für die bevorstehen Arbeiten gemacht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die helfenden Hände, die sich dieser Arbeit angenommen haben. Doch nach den Renovierungen war die Arbeit noch lange nicht getan. Solch eine Aktion hinterlässt doch ihre Spuren und aufgrund des neuen Bodens musste auch unser Notenschrank wieder aufgebaut und neu sortiert werden. Eine gute Gelegenheit mal wieder die alten und vergessenen Notenbücher in die Hand zu nehmen und ihren Platz im Schrank ordentlich zu beschriften. Doch auch unsere Putztrupps in kleinem Rahmen waren gefragt. Das Endergebnis macht uns sehr glücklich und wir freuen uns auf die nächste Probe, die wieder in gewohnter Umgebung stattfinden kann.

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Generalversammlung im Corona-Style

Kaum zu glauben, dass wir noch vor einem Jahr alle an einem Tisch saßen um unsere jährliche Generalversammlung abzuhalten. Wir hatten so viele Termine geplant und uns auf das kommende Jahr gefreut. Doch wie uns nun allen klar ist, ist diesen vergangene Jahr nicht wie geplant abgelaufen. Unser voller Terminkalender nun um so viele Termine gekürzt, dass wir kreativ werden mussten um die Gemeinde auf andere Weise unserer Musik teilhaben zu lassen. Dieselbe Kreativität war bei unser diesjährigen Generalversammlung gefragt. Auch dieses Jahr verdient es geplant zu werden. Wir hoffen doch alle, dass ein besseres Jahr auf uns wartet. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen blieb uns jedoch nichts anderes übrig, als die Versammlung online stattfinden zu lassen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden vorab die technischen Voraussetzungen der Bläser getestet. Schon bei diesem Treffen wurde uns allen bewusst wie sehr wir die Gemeinschaft des Posaunenchores vermisst haben. Die offizielle Veranstaltung wurde sehr gut besucht. Es gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die geplanten Termine wurden besprochen. Eine Diashow des vergangenen Jahres führte uns wieder vor Augen wie viel wir doch im Jahr 2020 trotz den Einschränkungen erlebt haben. Und ich für meinen Teil bin dankbar für jeden Gottesdienst und jede Probe, die stattfinden konnte. Nun bleibt wohl nur noch uns allen ein gesegnetes kommendes Jahr zu wünschen, in dem wieder viel musiziert werden kann.

 

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Weihnachten lässt sich nicht unterkriegen

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit sind wir es gewohnt uns an den Gottesdiensten zu beteiligen und die Weihnachtsmärkte der Gemeinde zu begleiten. Zu Beginn der Adventszeit war dies auch unter Beachtung der Vorgaben der Landeskirche möglich. Mit den steigenden Fallzahlen waren jedoch auch wir gezwungen unsere Kontakte zu beschränken und den Weihnachtsgottesdienst abzusagen. Jedoch ist es uns gerade zur Weihnachtszeit wichtig den Menschen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Und so fand auch in diesem Jahr unser jährliches Turmblasen statt. Dieses Jahr jedoch in kleinerer Besetzung am Heiligabend. Wir waren sehr erstaunt über unsere Reichweite und die vielen freudigen Dankesnachrichten der umliegenden Gemeindemitglieder. Um noch mehr Leute zu erreichen, spielten wir auch noch einige Weihnachtslieder vor der extra aufgebauten Krippe bei der Sozialstation. Zudem haben es gerade jetzt die Menschen im Pflegeheim sehr schwer. Sowohl die Pfleger als auch die Bewohner. Deshalb fuhren wir auch in Neckarbischofsheim und Waibstadt vorbei um vor den Gebäuden zu spielen. Die Freude der Bewohner hat dieses Ständchen zum wohl wertvollsten der ganzen Weihnachtszeit gemacht.

 

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Nachtrag unserer Gerüstaktion

 

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Unsere Corona Zeit

Ende März 2020 – Lockdown in Deutschland aufgrund Sars Cov 2. Fünf Tage später wollten wir unser heiß geliebtes Jungbläserwochenende mit bis zu 30 Teilnehmern (auch die Chorbläser gehen gerne als Unterstützung mit) machen. Daraus wurde leider nichts mehr. Gar nichts mehr ging – fast schon lähmender Stillstand. Vereinzelt ein paar Familienauftritte, mehr nicht.
Doch alles hat ein Ende. An Pfingsten gingen die Türen der Kirchen und die Möglichkeit wieder Bläsermusik zu machen auf. Sofort wurde per WhatsApp geklärt wer die 16 BläserInnen sind die zum Gottesdienst – natürlich außerhalb – spielen durften/wollten. Mit 3m Abstand zwischen den BläserInnen, die sonst immer gewohnt sind auf einander zu hören, war das eine spannende Erfahrung. Dann wieder Pause. 10 Tage später geht das Probefenster auf und noch in den Pfingstferien treffen sich die BläserInnen mit Sicherheitskonzept zur Probe im Freien.
Schon 14 Tage nach Pfingsten gibt es einen Wandergottesdienst – auch dort dürfen wir spielen. Anders als bei den Proben werden wir hier Nass. Ende Juni findet unser Waldgottesdienst auf Abstand statt. Natürlich ohne Grillfest. Aber immerhin – ein musikalischer Gottesdienst wird gestaltet. Es dürfen nur 20 BläserInnen sein. Somit dürfen zwei nur mit aufs Foto und einer wird zum Singen abgestellt. Auch eine neue Erfahrung: da sein und nicht mitmachen dürfen. Ist jetzt das erste Mal wie Ersatzbank beim Fußball ohne Einwechslung. Schön war’s trotzdem. Die Gottesdienstbesucher waren glücklich mal einen halbwegs normalen Gottesdienst in großer Besucherzahl zu erleben und die „Ersatzspieler“ waren nicht sauer 😊.
Noch vor den Sommerferien findet ein Vorstellungsgottesdienst statt. Es gibt eine Interessentin für die vakante Pfarrstelle. Da darf der Posaunenchor im Gottesdienst natürlich nicht fehlen. Erster „Indoor-Gottesdienst“ nach Monaten.
Da die Pause im Frühjahr lang genug war, beschließt der Chor die Sommerferien durchzuproben. Von Anfang Juni bis Ende August müssen wir nur EINE Probe in die Kirche verlegen. Ansonsten haben wir immer bestes Wetter am Flinsbacher Lieblingsplatz. Gott sei Dank! dürfen wir so viel im Freien proben. Bei einer besonderen Probe stellen wir fest, dass es ein außergewöhnliches Foto geben könnte und wir setzen das mit Abstand in die Tat um.
Aber ab September müssen wir rein. Um 21 Uhr sehen wir kaum mehr Noten im Freien. Ein großer alter Stall – umgebaut zur Lager- und Maschinenhalle – findet sich. Ein neuer Übungsort mit umsetzbarem Sicherheitskonzept ist somit gefunden. Den können wir prima nutzen um uns auf einige Gottesdienst vorzubereiten, die wir in kleiner Besetzung in unseren Kirchen spielen dürfen. Konfirmation wird sogar zeitgleich gespielt. Ist ja nur von Vorteil, da dadurch mehr BläserInnnen zum Einsatz kommen.
Ganz sicherlich freuen wir uns, wenn wir wieder auf „normal“ zurück können. Bis dahin bleiben uns allerdings viele Möglichkeiten, die auch schon umgesetzt werden: mit zwei Haushalten Auftritte vor dem Altersheim oder vielleicht auch mal im Ort. Wer weiß was dieses Jahr noch alles passiert. Sicherlich ist für uns keine Variante, dass wir den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen. Da machen wir lieber Dicke backen und belüften unsere Instrumente.
Und noch eines bleibt aus diesem Jahr ganz gewiss: wir werden auch zukünftig an schönen Tagen im Sommer am wunderschönen Flinsbacher Pavillon proben – das ist ein Wunsch von allen. Wer weiß: vielleicht dürfen wir dann schon während der Probe ein Feuer machen und die Nachprobe vor Ort genießen.

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Mit dem Posaunenchor hoch hinaus

Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. Dieser Spruch ist wohl in der aktuellen Situation sehr passend. Jeder steht vor einer Herausforderung, die er zu meistern hat. Doch wir als Posaunenchor haben uns schon so manch einer Hürde gestellt. So auch dem Gruppenfoto. Uns fehlte einfach der nötige Platz. Vielleicht haben wir die Metapher mit dem Berg etwas zu ernst genommen, als wir kurzer Hand das Gerüst eines Malerbetriebes bestiegen, welches für Malerarbeiten bei einem Bläser angebracht war. Und wie es sich für einen Posaunenchor gehört wurde die Wartezeit bis alle standen mit einem schönen Kanon überbrückt. Aber damit nicht genug, beim ersten Versuch waren eindeutig zu wenige von uns auf dem Bild. Also machten wir uns mit der gesammelten Erfahrung an einen zweiten Versuch, für den wir nochmal alle mobilisierten. Und das Ergebnis kann sich augenscheinlich sehen lassen.

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