Lobsingt dem Herrn in frohen Chören…

… denn er nimmt auch unsern Lobgesang.
Unter diesem Motto der sechsten Strophe des Chorals EG 333 Danket dem Herrn, machte
sich der Posaunenchor Flinsbach in kleiner Besetzung auf, um sich an einer Aktion der
Badischen Posaunenarbeit anlässlich des 200 Jährigen Jubiläums der Landeskirche zu
beteiligen. Es wurde dazu aufgerufen den bekannten Choral von den Kirchtürmen der Gemeinde zu spielen. Da hat es sich gut angeboten, gleich alle drei Kirchtürme unserer Gemeinde zu erklimmen. Startbereit versammelte sich die Bläserschar in Bargen an der Kirche. Blöd nur, wenn man den Schlüssel der Kirche vergessen hat. Doch in weiser Voraussicht wurden wir durch eine Drohne begleitet, die auch eine Aufnahme neben der Kirche möglich machte. Dies war wohl der Running Gag der Aktion. In Helmstadt kamen wir zumindest in die Kirche bis die Tür zum Turm auch verschlossen war. Nach erfolgreicher Suchaktion konnte sich die Gruppe jedoch bei den Glocken versammeln und den Schlägen um 19:00 Uhr lauschen. Mit klingenden Ohren erschallte somit auch in Helmstadt das Loblied. Zum krönenden Abschluss besuchten wir auch die Kirche in Flinsbach und den Grillplatz am Pavillon über den Dächern von Flinsbach. Hier trafen sich alle Bläser um noch einmal alles zu geben. Das Ergebnis dieser Aktion können Sie hier ansehen.

Hier dürfen wir einen Dank an unseren Drohnenpiloten Jonas Keitel aussprechen, der uns tatkräftigt unterstützt hat.

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Vesperteller zum Waldgottesdienst

Auch in diesem Jahr stellte uns die Gestaltung des Waldgottesdienstes vor neue Herausforderungen. Doch dieses Mal wollten wir uns die Möglichkeit aufgrund der Lockerung nicht nehmen lassen eine Bewirtung auf die Beine zu stellen. Zu unserem Glück haben wir unseren Steffen, der grandiose Brötchen backen kann um einen Vesperteller zusammenzustellen. Ganz nach dem Motto der gehaltenen Predigt von Frau Stadler-Uibelhör vertrauten wir auf die Wege Gottes und planten den Gottesdienst komplett im Freien. An der Geschichte von Josef wurde uns veranschaulicht vor Augen geführt, dass Gott unseren Weg lenkt und am Ende alles gut wird. Und auch deshalb konnte der Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden und sogar unter Beachtung der Hygienebestimmungen in die Gemeindelieder eingestimmt werden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den gemischten Chor Frohsinn Flinsbach, der die Gemeinde bei den Lieder tatkräftig unterstützt hat. Ein weiteres Highlight des Gottesdienstes bildete das Abendmahl Kit, mit dem wieder ein Abendmahl stattfinden konnte. Und die kleinsten sind bekanntlich am Ende die größten. Auch so bei uns. Unsere Jungbläser durften endlich mal wieder zeigen was sie können und haben den Gottesdienst zum großen Teil mitgestaltet. Alles in allem war der Gottesdienst ein voller Erfolg und wir hoffen Sie im nächsten Jahr wieder zum gewohnten Grillfest begrüßen zu können.

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Waldgottesdienst 27.06.2021

Update:

2021 Wagott letzte Anzeige

Original:

2021 Wagott mit Abstand Vesperteller Nachrichtenblatt neu schwarz
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Proberaum erstrahlt im neuen Glanz

Nach jahrelanger Nutzung hat man es unserem Proberaum doch angesehen, dass er wieder etwas Pflege gebraucht hat. Da kam es doch gerade recht, dass unsere Probe zur Zeit nicht in gewohnter Form stattfinden können. Doch warum unserem kleinen zweiten Zuhause nicht noch einen Besuch abstatten, wenn wir ihn schon so lange nicht mehr von innen gesehen haben. In kleinen Gruppen wurde der Raum bereit für die bevorstehen Arbeiten gemacht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die helfenden Hände, die sich dieser Arbeit angenommen haben. Doch nach den Renovierungen war die Arbeit noch lange nicht getan. Solch eine Aktion hinterlässt doch ihre Spuren und aufgrund des neuen Bodens musste auch unser Notenschrank wieder aufgebaut und neu sortiert werden. Eine gute Gelegenheit mal wieder die alten und vergessenen Notenbücher in die Hand zu nehmen und ihren Platz im Schrank ordentlich zu beschriften. Doch auch unsere Putztrupps in kleinem Rahmen waren gefragt. Das Endergebnis macht uns sehr glücklich und wir freuen uns auf die nächste Probe, die wieder in gewohnter Umgebung stattfinden kann.

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Generalversammlung im Corona-Style

Kaum zu glauben, dass wir noch vor einem Jahr alle an einem Tisch saßen um unsere jährliche Generalversammlung abzuhalten. Wir hatten so viele Termine geplant und uns auf das kommende Jahr gefreut. Doch wie uns nun allen klar ist, ist diesen vergangene Jahr nicht wie geplant abgelaufen. Unser voller Terminkalender nun um so viele Termine gekürzt, dass wir kreativ werden mussten um die Gemeinde auf andere Weise unserer Musik teilhaben zu lassen. Dieselbe Kreativität war bei unser diesjährigen Generalversammlung gefragt. Auch dieses Jahr verdient es geplant zu werden. Wir hoffen doch alle, dass ein besseres Jahr auf uns wartet. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen blieb uns jedoch nichts anderes übrig, als die Versammlung online stattfinden zu lassen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden vorab die technischen Voraussetzungen der Bläser getestet. Schon bei diesem Treffen wurde uns allen bewusst wie sehr wir die Gemeinschaft des Posaunenchores vermisst haben. Die offizielle Veranstaltung wurde sehr gut besucht. Es gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die geplanten Termine wurden besprochen. Eine Diashow des vergangenen Jahres führte uns wieder vor Augen wie viel wir doch im Jahr 2020 trotz den Einschränkungen erlebt haben. Und ich für meinen Teil bin dankbar für jeden Gottesdienst und jede Probe, die stattfinden konnte. Nun bleibt wohl nur noch uns allen ein gesegnetes kommendes Jahr zu wünschen, in dem wieder viel musiziert werden kann.

 

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Weihnachten lässt sich nicht unterkriegen

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit sind wir es gewohnt uns an den Gottesdiensten zu beteiligen und die Weihnachtsmärkte der Gemeinde zu begleiten. Zu Beginn der Adventszeit war dies auch unter Beachtung der Vorgaben der Landeskirche möglich. Mit den steigenden Fallzahlen waren jedoch auch wir gezwungen unsere Kontakte zu beschränken und den Weihnachtsgottesdienst abzusagen. Jedoch ist es uns gerade zur Weihnachtszeit wichtig den Menschen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Und so fand auch in diesem Jahr unser jährliches Turmblasen statt. Dieses Jahr jedoch in kleinerer Besetzung am Heiligabend. Wir waren sehr erstaunt über unsere Reichweite und die vielen freudigen Dankesnachrichten der umliegenden Gemeindemitglieder. Um noch mehr Leute zu erreichen, spielten wir auch noch einige Weihnachtslieder vor der extra aufgebauten Krippe bei der Sozialstation. Zudem haben es gerade jetzt die Menschen im Pflegeheim sehr schwer. Sowohl die Pfleger als auch die Bewohner. Deshalb fuhren wir auch in Neckarbischofsheim und Waibstadt vorbei um vor den Gebäuden zu spielen. Die Freude der Bewohner hat dieses Ständchen zum wohl wertvollsten der ganzen Weihnachtszeit gemacht.

 

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Nachtrag unserer Gerüstaktion

 

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Unsere Corona Zeit

Ende März 2020 – Lockdown in Deutschland aufgrund Sars Cov 2. Fünf Tage später wollten wir unser heiß geliebtes Jungbläserwochenende mit bis zu 30 Teilnehmern (auch die Chorbläser gehen gerne als Unterstützung mit) machen. Daraus wurde leider nichts mehr. Gar nichts mehr ging – fast schon lähmender Stillstand. Vereinzelt ein paar Familienauftritte, mehr nicht.
Doch alles hat ein Ende. An Pfingsten gingen die Türen der Kirchen und die Möglichkeit wieder Bläsermusik zu machen auf. Sofort wurde per WhatsApp geklärt wer die 16 BläserInnen sind die zum Gottesdienst – natürlich außerhalb – spielen durften/wollten. Mit 3m Abstand zwischen den BläserInnen, die sonst immer gewohnt sind auf einander zu hören, war das eine spannende Erfahrung. Dann wieder Pause. 10 Tage später geht das Probefenster auf und noch in den Pfingstferien treffen sich die BläserInnen mit Sicherheitskonzept zur Probe im Freien.
Schon 14 Tage nach Pfingsten gibt es einen Wandergottesdienst – auch dort dürfen wir spielen. Anders als bei den Proben werden wir hier Nass. Ende Juni findet unser Waldgottesdienst auf Abstand statt. Natürlich ohne Grillfest. Aber immerhin – ein musikalischer Gottesdienst wird gestaltet. Es dürfen nur 20 BläserInnen sein. Somit dürfen zwei nur mit aufs Foto und einer wird zum Singen abgestellt. Auch eine neue Erfahrung: da sein und nicht mitmachen dürfen. Ist jetzt das erste Mal wie Ersatzbank beim Fußball ohne Einwechslung. Schön war’s trotzdem. Die Gottesdienstbesucher waren glücklich mal einen halbwegs normalen Gottesdienst in großer Besucherzahl zu erleben und die „Ersatzspieler“ waren nicht sauer 😊.
Noch vor den Sommerferien findet ein Vorstellungsgottesdienst statt. Es gibt eine Interessentin für die vakante Pfarrstelle. Da darf der Posaunenchor im Gottesdienst natürlich nicht fehlen. Erster „Indoor-Gottesdienst“ nach Monaten.
Da die Pause im Frühjahr lang genug war, beschließt der Chor die Sommerferien durchzuproben. Von Anfang Juni bis Ende August müssen wir nur EINE Probe in die Kirche verlegen. Ansonsten haben wir immer bestes Wetter am Flinsbacher Lieblingsplatz. Gott sei Dank! dürfen wir so viel im Freien proben. Bei einer besonderen Probe stellen wir fest, dass es ein außergewöhnliches Foto geben könnte und wir setzen das mit Abstand in die Tat um.
Aber ab September müssen wir rein. Um 21 Uhr sehen wir kaum mehr Noten im Freien. Ein großer alter Stall – umgebaut zur Lager- und Maschinenhalle – findet sich. Ein neuer Übungsort mit umsetzbarem Sicherheitskonzept ist somit gefunden. Den können wir prima nutzen um uns auf einige Gottesdienst vorzubereiten, die wir in kleiner Besetzung in unseren Kirchen spielen dürfen. Konfirmation wird sogar zeitgleich gespielt. Ist ja nur von Vorteil, da dadurch mehr BläserInnnen zum Einsatz kommen.
Ganz sicherlich freuen wir uns, wenn wir wieder auf „normal“ zurück können. Bis dahin bleiben uns allerdings viele Möglichkeiten, die auch schon umgesetzt werden: mit zwei Haushalten Auftritte vor dem Altersheim oder vielleicht auch mal im Ort. Wer weiß was dieses Jahr noch alles passiert. Sicherlich ist für uns keine Variante, dass wir den Kopf in den Sand stecken und Trübsal blasen. Da machen wir lieber Dicke backen und belüften unsere Instrumente.
Und noch eines bleibt aus diesem Jahr ganz gewiss: wir werden auch zukünftig an schönen Tagen im Sommer am wunderschönen Flinsbacher Pavillon proben – das ist ein Wunsch von allen. Wer weiß: vielleicht dürfen wir dann schon während der Probe ein Feuer machen und die Nachprobe vor Ort genießen.

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Mit dem Posaunenchor hoch hinaus

Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. Dieser Spruch ist wohl in der aktuellen Situation sehr passend. Jeder steht vor einer Herausforderung, die er zu meistern hat. Doch wir als Posaunenchor haben uns schon so manch einer Hürde gestellt. So auch dem Gruppenfoto. Uns fehlte einfach der nötige Platz. Vielleicht haben wir die Metapher mit dem Berg etwas zu ernst genommen, als wir kurzer Hand das Gerüst eines Malerbetriebes bestiegen, welches für Malerarbeiten bei einem Bläser angebracht war. Und wie es sich für einen Posaunenchor gehört wurde die Wartezeit bis alle standen mit einem schönen Kanon überbrückt. Aber damit nicht genug, beim ersten Versuch waren eindeutig zu wenige von uns auf dem Bild. Also machten wir uns mit der gesammelten Erfahrung an einen zweiten Versuch, für den wir nochmal alle mobilisierten. Und das Ergebnis kann sich augenscheinlich sehen lassen.

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Waldgottesdienst 2020

Selbstverständliches wird erst so richtig vermisst, wenn es nicht mehr selbstverständlich ist. Zwar klingen die Schwingungen und Melodien des Adventskonzerts des Posauenchors Flinsbach noch zerebral bei den zahlreichen Besuchern nach. Aber den lebendigen Ton aus der Trompete, der Tuba oder der Posaune können diese Erinnerungen nicht ersetzen. So mögen es auch die Gottesdienstbesucher am vergangen Sonntag unter freiem Himmel am Flinsbacher Pavillon vor einer herrlichen Landschaftskulisse erlebt haben. Erstmals seit dem Bezirksbläserwochenende Anfang März in Michelfeld waren die Musikerinnen und Musiker wieder live als Gruppe zu erleben. Sie umrahmten den Waldgottesdienst von Pfarrerin Susanne Zollinger mit sakralen und zum guten Schluss auch gemischt-weltlichen Klängen. Gesanglich wurden sie von Sabrina und Richard Neidig unterstützt. Seit Anfang März waren keine Proben mehr möglich, aber zu Ostern zu Hause auf dem jeweiligen Balkon oder zu Pfingsten nach dem Gottesdienst vor der Kirche in einer kleinen Gruppe unter Coronaauflagen zu spielen, das ließen sich die Musikerinnen und Musiker nicht nehmen, nannte Obmann Reiner Leinberger einige Stationen der vergangenen Monate. Für den Waldgottesdienst probte der Posaunenchor unter freiem Himmel. Der Bereich um den Pavillon eignet sich dazu gut. Die Abstandsvorschriften können eingehalten werden und das Wetter hat bei den beiden bisherigen Proben mitgemacht. Die Gemeinschaft und die „Sprüche“ vermisst Musiker Richard Neidig am meisten. Da die Proben nun wieder in einem erlaubten Rahmen stattfinden, freue ihn das sehr. Während der Auszeit habe man aber auch andere Dinge indirekt gemeinsam machen können, wusste Alexander Fischer zu berichten. So nahm der Posaunenchor an der Klopapier-Challenge teil, die über die sozialen Medien lief. Als Gast war der ehemalige Gemeindepfarrer Steffen Haselbach in das kleine Kraichgaudorf gekommen. Er musste sich viel bewegen, wie er mit einem Lächeln auf den Lippen sagte, um alle coronabedingt weit auseinandergezogen platzierten Teilnehmer und Akteure des Gottesdienstes zu sehen. Der Inhalt der Predigt hat für ihn die Zuversicht gespiegelt, die die Menschen in dieser Zeit benötigen. Auch für Pfarrerin Susanne Zollinger, die erstmals einen Waldgottesdienst in dieser Form zelebrierte, war es ein besonderes Ereignis. So kann das Gotteswort wieder einer größeren Schar an Gläubigen als in der Kirche näher gebracht werden, freute sie sich. Die Besucher zeigten sich erleichtert, wieder einmal gemeinsam einen Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung besuchen zu können. Das gemeinsame Erleben und das Miteinander hat dann doch gefehlt, war zu hören. Ganz professionell hat die Kirchengemeinde und der Chor den Zugang und Ausgang unter Einhaltung aller Hygiene- und Dokumentationsvorschriften organisiert. Die Plätze für die bis zu einhundert Besucher waren weit über das Areal am und im Wald verstreut, ebenso wie die Plätze für die Musiker des Chores vor dem Wald. Chorleiter Hartmut Zimmermann sprach zum Schluss seinen Chormitglieder aus dem Herzen als er feststellte „wir sind froh, dass wir wieder spielen dürfen“. Pfarrerin Zollinger konnte den Gemeindemitgliedern dann noch die frohe Botschaft überbringen, dass sich im Juli Pfarrerin Sandra Stadler-Uibelhör im Rahmen von zwei Gottesdiensten in Helmstadt und Bargen vorstellen wird.

Bild: rund 20 Musiker des Posaunenchors Flinsbach umrahmen den evangelischen Waldgottesdienst am Pavillon

Bild und Text von Thomas Weber

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